Vaasa

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Die westfinnische Hafenstadt Vaasa liegt am Bottnischen Meerbusen, auf einer Fläche von 397 Quadratkilometern, wovon 183 km² Land sind. Einwohnerzahl: 57.266 – Stand: 2005 – .
Die Stadt hat einen Flughafen, der sich 9 km südöstlich des Stadtzentrums befindet.

Die Gründung der Stadt knüpft sich an den Namen des schwedischen Königs Karl IX. Wasa (1606).

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt bemerkenswert. Als erste finnische Stadt erhielt sie eine Bibliothek und daneben wurde Sitz des Hofgerichts. 1852 hat ein Großbrand die Stadt (wie viele andere finnische Städte) zerstört. Es wurden nur wenige Gebäude verschont, wie zum Beispiel das Hofgericht, welches aus den Jahren 1780-1787 stammt. 1863 wurde dieses zur Kirche umbaut.
Die Neugründung fand 7 km westliche statt, denn die alte Stadt war seit 1606 durch Landhebung vom Meer getrennt worden. Vaasa entwickelte sich schnell zu einem wirtschaftlichem und kulturellem Drehpunkt der Region.

Im Jahr 1918 (während des finnischen Bürgerkrieges) war Vaasa unter General von Mannerheim Standort der Weißen Brigaden. Bis zur Wiedereroberung Helsinkis war die Stadt 10 Wochen lang Sitz des Exilsenats und auf diese Weise tatsächliche Hauptstadt.
Offiziell ist Vaasa eine zweisprachige Stadt. 71 % der Einwohner sind finnischsprachig und 25 % schwedsprachig.

Vaasa verfügt über 3 Universitäten, von denen die Universität Vaasa mit 5200 Studenten die größte ist. Darüber hinaus gibt es in Vaasa die Schwedische Handelshochschule und eine Zweigstelle der Turku Akademi. Die Stadt ist ein exzellenter Ausbildungsstandort.

Die Wärtsilä Corporation, ein Produzent von Kraftwerken, Schiffs-Propellern und Schiffs-Dieselmotoren betreibt eine Fabrik hier.

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