Rauma

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Rauma

Rauma liegt im Westen Finnlands, an der Ostseeküste, im Süden der Landschaft Satakunta, auf einer Fläche von 293,1 Quadratkilometern. Einwohnerzahl: 37.025 – Stand: 2006 – . Rauma ist die drittälteste Stadt von Finnland und eines der ältesten Häfen Finnlands. Sie wurde im 15. Jahrhundert (1442) gegründet. Dank ihrer günstigen Lage hat sich die Stadt schnell entwickelt.

Heute ist Rauma für ihre hölzerne Altstadt und ihren besonderen Dialekt bekannt. Der Dialekt von Rauma zählt zu den südwestfinnischen Dialekten und wird als der schwerstverständliche finnische Dialekt betrachtet. Die Altstadt gehört seit 1991 zur UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und ist ein dichtbebautes Geschäfts- und Wohnviertel mit über 600 Einwohnern und die größte Stadt aus Holz im Norden Europas.

Von der allgemeinen Entwicklung in Europa, die um die Jahrhundertwende erfolgte, hat auch die Stadt Rauma profitiert. Die große Periode der Segelschifffahrt brachte der Stadt erhebliche Prosperität und die damals grauen Fassaden der Häuser erhielten ihr heutiges farbenreiches Aussehen. Trotz rasanter Industrialisierung blieb der geschichtliche Bebauungsplan Alt-Raumas in seiner alten Form unverändert. Der mittelalterliche Charakter der Stadt wurde dank Architekten und Künstlern bewahrt. Jedoch ist die Stadt kein Museum. In der Altstadt befinden sich 180 Werkstätten und Betriebe. In dieser Idylle aus Holz leben rund 800 Bewohner. Für sie und die Besucher stellt die Altstadt Raumas eine inspirierende und kreative Kombination aus Fortschritt und Tradition. Die meisten Sehenswürdigkeiten sowie Kunst- und Handarbeitsziele sind im malerischen Alt Rauma zu finden.

Zahlreiche touristische Sehenswürdigkeiten gibt es auch in der Umgebung der Stadt.

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