Kotka

Kotka ist eine Hafenstadt im Süden Finnlands direkt am Finnischen Meerbusen an der Mündung des Flusses Kymijoki. Die finnische Stadt hat eine Fläche von 750 Kilometern, wobei nur gerade 272 Quadratkilometer Land sind. In Kotka leben rund 55’000 Einwohner.

Die Entstehung der Stadt begann während der Krimkriege, als an der Stelle eine russische Festung stand. Während des damaligen Krieges zerstörten die Briten die Festung. Im Jahre 1872 wurde der Grundstein für Kotka als Hafenstadt gelegt. Sechs Jahre später erhielt Kotka die Stadtrechte. In der Zeit der Industrialisierung siedelten sich immer mehr Menschen in Kotka an. Leider wurden viele Teile der antiken Stadt Kotka während des Zweiten Weltkriegs zerstört.

Kotka bietet dank seiner idyllischen Lage und der ruhigen Atmosphäre einen angenehmen Aufenthalt in der Stadt und bietet viele kulturelle Sehenswürdigkeiten. Im neu erbauten Rathaus von 1934 kann man den Sitz der hiesigen Regierung betrachten. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die griechisch-orthodoxe Kirche von 1795 und die kaiserliche Fischerhütte, die 1889 im Park Langinkoski für den Zar Alexander den Dritten gebaut wurde. Als Familienausflugsziel lohnt sich ein Besuch im Maretarium, einem Aquarium mit unzähligen Fischarten. Im Hafen von Kotka liegt die Tarmo. Sie ist der älteste Eisbrecher der Welt und für Touristen zugänglich. Jeweils jeden Sommer finden in Kotka die Seetage statt. Das Volksfest ist weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt und zieht besonders junges Publikum an. Bei einem Aufenthalt in Kotka hat man eine Mischung aus festlichen Anlässen und vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten.

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