Kokkola

Kokkola

Kokkola

Kokkola oder Karleby ist eine finnische Stadt, direkt an der Westküste von Finnland, genauer dem Bottnischen Meerbusen. Kokkola befindet sich in der Landschaft Mittelösterbotten und ist auch deren Hauptstadt. Die finnische Stadt hat eine Fläche von 1’486 Quadratkilometern, auf denen ungefähr 46’00 Menschen leben. Flächenmäßig ist Kokkola so groß wie die Hauptstadt England, im Vergleich aber eher ländlich strukturiert.

Kokkola entstand im Jahre 1620. Der Begründer war Gustav II. Adolf. Jahre später, 1765, bekam Kokkola auf Druck von Anders Chydenius die Rechte zur Durchführung von Außenhandel. Anders Chydenius gilt als berühmtester Bürger der Stadt. Ihm hat die Stadt ihren wissenschaftlichen Aufschwung zu verdanken. Ab dem 18. Jahrhundert war für Kokkola die bedeutende Zeit in Sachen Seefahrt und Teerhandel gekommen. Ein Jahrhundert später siedelten disch ebenfalls eine Vielzahl an Industriebetriebe in Kokkola an. Im Jahre 1977 wurde die Gemeinde Kaarlela in Kokkola eingemeindet. 2009 auch die Gemeinden Lohtaja, Ullava und Kälviä.

Das Kulturangebot in Kokkola ist sehr breit und zeichnet sich vor allem durch Rock-, Jazz- und klassischer Musik aus. Außerdem gibt es ein großes Theaterangebot in finnischer und schwedischer Sprache. Das Rathaus von Kokkola wurde nach einem Brand und wegen Platzmangels dreimal aufgebaut. So kann man heute das Bauwerk von Carl Ludwig Engel auf dem Platz von Mannerheim besichtigen. Das Schulhaus aus dem Jahr 1696 ist im historischen Museum von Kokkola untergebracht und ist das einzig profane Holzhaus der Stadt und gilt als eines der ältesten Holzbauten in ganz Skandinavien. Vom Katarinaplatz aus hat man weiteren Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten. Entspannen kann man sich bei einem Spaziergang im Park von Kokkola. Es finden regelmäßige verschiedene Veranstaltungen statt.

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